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Studie: Diese Krankheiten führen am häufigsten zur Berufsunfähigkeit

Eine aktuelle Analyse zeigt deutlich: Psychische Erkrankungen sind nach wie vor die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Das geht aus der neuen Studie der Franke und Bornberg GmbH hervor, die die Regulierungspraxis von 16 führenden Lebensversicherern untersucht hat. Wir zeigen die Ergebnisse und erklären Ihnen, wie Sie sich absichern können.

Studie: Diese Krankheiten führen am häufigsten zur Berufsunfähigkeit

Psychische Erkrankungen dominieren Statistik

Fast ein Drittel (29 Prozent) aller anerkannten Leistungsfälle der Berufsunfähigkeitsversicherungen sind auf psychische Krankheiten und Verhaltensstörungen zurückzuführen. Sie sind die Haupt-BU-Ursache. Gegenüber einer vorangegangenen Untersuchung ist dieser Anteil sogar noch um einen Prozentpunkt gestiegen – ein Trend, der die gesellschaftliche Relevanz psychischer Belastungen im Berufsleben unterstreicht.

An zweiter Stelle folgen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes mit gut 19 Prozent, allerdings mit rückläufiger Tendenz. Krebserkrankungen belegen mit knapp 18 Prozent Platz drei der häufigsten BU-Ursachen.

Fast 200.000 Fälle

Die Analyse basiert auf einer soliden Datenbasis: 16 Lebensversicherer mit insgesamt 9,34 Millionen Berufsunfähigkeits-Verträgen stellten ihre Schadenakten zur Verfügung. Ausgewertet wurden stichprobenartig 1.650 Leistungsfälle aus dem Jahr 2023, wobei 60 Prozent abgelehnt und 40 Prozent anerkannt wurden. Der gesamte Leistungsbestand der beteiligten Versicherer umfasst beeindruckende 199.615 Fälle.

Geschlechtsspezifische Unterschiede sind gravierend

Besonders auffällig sind die deutlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während bei Männern 25 Prozent der anerkannten Fälle auf psychische Erkrankungen zurückgehen, liegt dieser Anteil bei Frauen bei beachtlichen 35 Prozent.

Frauen sind deutlich häufiger betroffen von:

  • Psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen
  • Bösartigen Neubildungen/Krebserkrankungen (23 % vs. 14 % bei Männern)

Männer sind hingegen häufiger betroffen von:

  • Muskel-Skelett-Erkrankungen und Bindegewebe (22 % vs. 15 % bei Frauen)
  • Verletzungen und Unfällen (9 % vs. 4 % bei Frauen)
  • Kreislauferkrankungen (7 % vs. 3 % bei Frauen)
  • Erkrankungen des Nervensystems (9,7% vs. 6,0% bei Frauen)

Weitere Ursachen für eine BU im Überblick

Neben den drei Hauptursachen spielen auch andere Faktoren eine wichtige Rolle bei der Entstehung einer Berufsunfähigkeit:

  • Verletzungen und Unfälle: 7 Prozent
  • Krankheiten des Kreislaufsystems: 7 Prozent
  • Erkrankungen des Nervensystems: 6 Prozent
  • Sonstige Erkrankungen: 13 Prozent

Was bedeuten diese Zahlen?

Die aktuellen Daten verdeutlichen eindrucksvoll, wie vielfältig die Risiken sind, die zu einer Berufsunfähigkeit führen können. Entgegen weit verbreiteter Annahmen sind es nicht primär Unfälle, die Menschen arbeitsunfähig machen, sondern vor allem Krankheiten – insbesondere psychische Leiden.

Wie die Zahlen zeigen, sind nur etwa 7 Prozent der Ursachen für eine Berufsunfähigkeit auf Unfälle zurückzuführen. Über 90 Prozent der Betroffenen leiden an Krankheiten. Der Satz „Mir passiert schon nichts.“ kann da nicht mehr gelten. Eine Berufunfähigkeitsversicherung ist für alle wichtig.

Private Vorsorge ist unumgänglich

Doch wann genau ist man berufsunfähig? Seit 2001 gibt es in der gesetzlichen Rentenversicherung keine Renten mehr wegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit. Sie kennt nur noch den Begriff der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente, die nach dem Grad der Erwerbsfähigkeit gestaffelt ist.

Die ernüchternde Realität: Wer beispielsweise drei bis unter sechs Stunden täglich arbeiten kann, erhält die halbe Erwerbsminderungsrente – das sind nur circa 17 Prozent des letzten Bruttogehalts.

Besonders problematisch: Eine Verweisung auf andere Berufe ist für den Gesetzgeber möglich. Von dieser Regelung sind alle betroffen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, also praktisch alle aktuell Arbeitenden.

Besondere Absicherung für Medienschaffende

Eine private Vorsorge über die Presse-Versorgung ist daher unumgänglich! Das Attraktive dabei: Die Presse-Versorgung verweist ihre Versicherten nicht auf andere Berufe – einmal Journalist, immer Journalist. Außerdem zahlt sie bereits, wenn der Versicherte nur noch 50 Prozent arbeiten kann.

Flexible Lösungen für jede Lebenssituation

Die Presse-Versorgung bietet vielseitige Angebote für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Absicherungsbausteine sind beispielsweise in die private und betriebliche Altersversorgung integriert. Alternativ kann man sich auch einzeln versichern oder die Familie mitversichern.

Besonders für junge Menschen attraktiv: Günstige Tarife für Schüler, Auszubildende und Studierende sind bei der Presse-Versorgung Standard. Wer früh investiert, ermöglicht sich mit geringeren Kosten eine gute Absicherung.

Umfassende Leistungen im Überblick

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann individuell auf die Lebenssituation und das Einkommen abgestimmt werden:

  • Monatliche Rente: Bei einer voraussichtlich mindestens sechs Monate andauernden Berufsunfähigkeit unterstützt die Presse-Versorgung mit der monatlichen Berufsunfähigkeitsrente bei der Kostendeckung.
  • Leistung bei Krankschreibung: Bereits bei ununterbrochener Krankschreibung von mindestens sechs Monaten erhalten Versicherte eine Rente in Höhe der Berufsunfähigkeitsrente.
  • Beitragsbefreiung: Während des Bezugs von Leistungen übernimmt die Presse-Versorgung die Beiträge.
  • Sofortschutz und Flexibilität: Voller Versicherungsschutz ab dem ersten Beitrag, Zahlpausen bei vollem Versicherungsschutz und umfassende Erhöhungsoptionen ohne erneute Gesundheitsprüfung sorgen für maximale Anpassungsfähigkeit an die individuellen Lebensumstände.

Vorsorge ist wichtiger denn je

Die aktuellen Zahlen zur Berufsunfähigkeit zeigen deutlich: Eine private Absicherung ist in der heutigen Zeit unverzichtbar. Die vielfältigen Ursachen – von psychischen Erkrankungen bis hin zu Krebsleiden – können jeden treffen. Umso wichtiger ist eine bedarfsgerechte Vorsorge, die im Ernstfall finanzielle Sicherheit bietet.


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