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Berufsunfähig durch Long COVID? So schützen sich Journalisten

Wenn der Atem fehlt, die Konzentration schwindet und chronische Erschöpfung den Arbeitsalltag unmöglich macht: Long COVID hat bereits eine sechsstellige Zahl von Menschen in Deutschland getroffen und kann zur vollständigen Berufsunfähigkeit führen. Besonders für Journalisten und Medienschaffende, deren Arbeit kognitive Höchstleistungen erfordert, kann die Erkrankung existenzbedrohend werden.

Berufsunfähig durch Long COVID? So schützen sich Journalisten

In unserem Artikel erfahren Sie, wie der Weg von der ärztlichen Long-COVID-Diagnose zur Anerkennung der Berufsunfähigkeit verläuft, welche finanziellen Lücken die gesetzliche Absicherung hinterlässt und wie Sie mit der Presse-Versorgung einen zuverlässigen Schutz für Ihre berufliche Zukunft aufbauen.

In Kürze: Die wichtigsten Punkte

  • Long COVID kann zu einer Berufsunfähigkeit führen, wenn Sie Ihrem zuletzt ausgeübten Job zu mindestens 50 Prozent nicht mehr nachgehen können
  • Laut Bundesregierung gibt es in Deutschland eine sechsstellige Zahl von Long-COVID-Betroffenen
  • Die gesetzliche Absicherung bei Berufsunfähigkeit ist oft unzureichend, private Vorsorge ist dringend nötig
  • Der Antragsprozess bei einer durch Long COVID verursachten Berufsunfähigkeit ist unkompliziert, wobei der Datenschutz Priorität hat
  • Journalisten und Medienschaffende allgemein können sich über die Presse-Versorgung gegen Berufsunfähigkeit absichern

Die Pandemie hat weltweit Spuren hinterlassen – nicht nur gesellschaftlich, sondern auch bei der Gesundheit vieler Menschen. Long COVID ist als Folgeerscheinung der Corona-Infektion mittlerweile allgemein bekannt, doch die Auswirkungen auf die Berufsfähigkeit werden oft unterschätzt. Was passiert, wenn diese Erkrankung so schwerwiegend ist, dass Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können?

Long COVID als wachsende Ursache für Berufsunfähigkeit

Laut einer Mitteilung der Bundesregierung von 2024 muss in Deutschland von einer sechsstelligen Zahl von Long-COVID-Betroffenen ausgegangen werden. Obwohl es in der internationalen Klassifikation der Krankheiten keine Hauptdiagnose für Long COVID gibt, existiert ein Diagnoseschlüssel als Nebendiagnose, der jedoch nicht bei allen Patienten verwendet wird.

Die Symptome von Long COVID können vielfältig sein – von anhaltender Erschöpfung (Fatigue) über Konzentrationsstörungen bis hin zu körperlichen Beschwerden. Besonders problematisch: Viele dieser Symptome können die Arbeitsfähigkeit erheblich einschränken, gerade in anspruchsvollen Berufen wie dem Journalismus.

Was bedeutet Berufsunfähigkeit bei Long COVID?

Eine Berufsunfähigkeit tritt ein, wenn jemand aufgrund einer längeren Krankheit – wie Long COVID – seinem Job nicht mehr zu mindestens 50 Prozent nachgehen kann. Die gesetzliche Absicherung in einem solchen Fall ist oft unzureichend und kann zu finanziellen Engpässen führen. Eine private Vorsorge ist daher entscheidend, um im Fall der Fälle abgesichert zu sein.

Interessant ist, dass psychische Erkrankungen mit 34,5 Prozent die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit sind – und genau solche psychischen Komponenten können auch bei Long COVID eine wichtige Rolle spielen. Neben der körperlichen Erschöpfung berichten viele Betroffene von Angstzuständen, depressiven Episoden oder kognitiven Einschränkungen, die als "Brain Fog" bezeichnet werden.

Der Antragsprozess bei Long-COVID-bedingter Berufsunfähigkeit

Was passiert, wenn ein Arzt Long COVID diagnostiziert hat und Sie dadurch berufsunfähig werden? Der Prozess ist ähnlich wie bei anderen Erkrankungen:

  • Sie kontaktieren uns und schildern Ihre Situation. Details über die Erkrankung müssen nicht zwingend genannt werden.
  • Ein Sachbearbeiter der Leistungsabteilung führt mit Ihnen ein Telefoninterview.
  • Sie erhalten einen Fragebogen, den Sie vervollständigen und mit ärztlichen Gutachten zur Long-COVID-Diagnose einreichen.
  • Das Urteil Ihres Arztes hat dabei entscheidendes Gewicht. Die Presse-Versorgung bestimmt den Schweregrad der Berufsunfähigkeit, der mindestens bei 50 Prozent liegen muss.
  • Nach Prüfung Ihrer Unterlagen wird über die Zahlung der Leistung entschieden.

Besonders wichtig: Im Rahmen einer betrieblichen Berufsunfähigkeitsvorsorge wird Ihr Arbeitgeber nicht befragt und nur dann informiert, wenn die Prüfung positiv ausfällt – ohne Details zur Erkrankung. Der Datenschutz hat oberste Priorität.

Forschung und Anerkennung von Long COVID

Die Bundesregierung hat reagiert: Ab 2024 fördert das Bundesgesundheitsministerium mit einem mehrjährigen Schwerpunkt die versorgungsnahe Forschung zu Long COVID. Im Fokus stehen Modellprojekte, in denen innovative Versorgungsformen zur Behandlung der Betroffenen entwickelt und erprobt werden. 

Auch Erkrankungen mit Long-COVID-ähnlichen Symptomkomplexen wie ME/CFS werden berücksichtigt. 

Diese Entwicklungen zeigen: Long COVID wird als ernstzunehmende Erkrankung anerkannt, die zu erheblichen Einschränkungen im Berufsleben führen kann.

Presse-Versorgung unterstützt Journalisten mit Long COVID

Gerade für Journalisten und Medienschaffende, die in einer anspruchsvollen und dynamischen Branche tätig sind, kann Long COVID besonders herausfordernd sein. Die kognitiven Einschränkungen können die Fähigkeit zur Recherche, zum Schreiben und zur Konzeptentwicklung erheblich beeinträchtigen.

Mit der Berufsunfähigkeitsversicherung durch die Presse-Versorgung können Sie sich darauf verlassen, dass Sie im Falle einer Long-COVID-bedingten Berufsunfähigkeit finanziell abgesichert sind. Dies gibt nicht nur die notwendige Sicherheit, sondern auch die Freiheit, sich voll und ganz auf die Genesung zu konzentrieren, ohne durch finanzielle Sorgen zusätzlich belastet zu werden.

Lassen Sie uns gerne wissen, ob dieser Artikel Ihnen weitergeholfen hat. Wenn Fragen unklar geblieben sind, haben wir noch weitere Artikel zur Berufsunfähigkeit auf unserem Blog. 

Sie können uns auch selbstverständlich jederzeit kontaktieren. Wir beraten Sie gerne zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung!


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