Altersvorsorge für Journalisten: 57% der Rentner fürchten Altersarmut – So schützen Sie sich
Aktuelle Ergebnisse der HDI Rentner-Studie zeichnen ein beunruhigendes Bild der finanziellen Situation im deutschen Ruhestand: 57 Prozent aller Rentner zwischen 63 und 70 Jahren haben große oder zumindest teilweise große Sorgen vor Altersarmut. Diese Zahl sollte jeden ins Grübeln bringen, der heute noch im Berufsleben steht – besonders Journalistinnen und Journalisten, deren Einkommen oft unregelmäßig oder nicht überdurchschnittlich hoch ist. Was Medienschaffende tun können.
Besonders alarmierend: Drei Viertel aller Befragten mussten mit dem Eintritt in die Rente finanzielle Abstriche machen. Von den zur Miete wohnenden Rentnerinnen und Rentnern können nur 17 Prozent ihren früheren Lebensstandard im Ruhestand halten. Die durchschnittliche gesetzliche Rente liegt zwischen 1.201 und 1.500 Euro monatlich – ein Betrag, der in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten kaum ausreicht.
Private Vorsorge macht den entscheidenden Unterschied
Doch die Studie zeigt auch einen Hoffnungsschimmer: Unter den Befragten, die über eine private Altersvorsorge verfügen, liegt der Anteil der um Altersarmut Besorgten nur bei 36 Prozent – deutlich weniger als bei denen, die ausschließlich auf die gesetzliche Rente angewiesen sind.
Diese Erkenntnis ist für Medienschaffende besonders relevant. Gerade für Journalistinnen und Journalisten sowie andere Berufsbilder der Presse- und Medienbranche ist die private Vorsorge entscheidend, um im Alter finanziell abgesichert zu sein. Sonst droht eine Versorgungslücke und der Lebensstandard kann im Alter nicht mehr gehalten werden.
Maßgeschneiderte Lösungen für die Medienbranche
Die Presse-Versorgung bietet maßgeschneiderte Lösungen, die den besonderen Anforderungen des Medienberufs und den individuellen Bedürfnissen gerecht werden:
PrivatRente: Lebenslang garantierte monatliche Rente mit flexibler Kapitalauszahlung
BasisRente/Rürup-Rente: Staatlich geförderte Altersvorsorge mit erheblichen Steuervorteilen – insbesondere für Freiberufler attraktiv
Riester-Rente: Attraktive Zulagen für Pflichtversicherte der Künstlersozialkasse oder Rentenversicherung
SofortRente: Einmalzahlung ab 3.000 Euro sofort in eine lebenslange Rentenzahlung umwandeln
Betriebliche Altersvorsorge: Doppelte Förderung durch Arbeitgeber und Staat
Diese Lösungen funktionieren sowohl für fest angestellte Redakteurinnen und Redakteure in Medienhäusern als auch (mit Ausnahme der betrieblichen Altersvorsorge) für freie Journalistinnen und Journalisten.
PrivatRente: Flexibilität trifft auf Sicherheit
Die PrivatRente der Presse-Versorgung bietet eine lebenslang garantierte monatliche Rente für einen sorgenfreien Ruhestand. Auf Wunsch können Sie sich das angesparte Kapital zu Beginn der Rentenphase auch ganz oder teilweise als Einmalzahlung auszahlen lassen – eine Flexibilität, die gerade für Journalisten mit schwankenden Einkommen wertvoll ist.
Besonders attraktiv für Selbstständige und gutverdienende Arbeitnehmer: Die BasisRente nach dem Rürup-Modell bietet Steuervorteile. Sie ist besonders attraktiv für alle Selbstständigen, die keine andere staatlich geförderte Vorsorgemöglichkeit wie z.B. die Riester-Rente haben. Die BasisRente eignet sich auch für gutverdienende Arbeitnehmer, die zum Beispiel die Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge bereits voll ausgeschöpft haben und noch nach steuerlich attraktiven Vorsorgemodellen suchen. Sie eignet sich zudem für Personen, die kurz vor der Rente stehen und mit einer Einmalzahlung eine lebenslange Absicherung anstreben.
Riester-Rente: Für Pflichtversicherte
Um die Kürzungen in der gesetzlichen Rentenversicherung auszugleichen, wurde die staatlich geförderte Riester-Rente eingeführt - eine besondere Form der privaten Altersvorsorge. Wenn Sie bei der Deutschen Rentenversicherung oder der Künstlersozialkasse (KSK) pflichtversichert sind, können Sie von attraktiven Zulagen und Steuervorteilen der Riester-Rente profitieren – besonders interessant für Angestellte und Familien.
Für fest angestellte Journalistinnen und Journalisten bietet die betriebliche Altersvorsorge (bAV) besonders attraktive Möglichkeiten. Seit 2002 haben alle Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, eine bAV anzubieten und diese zu bezuschussen.
Entgeltumwandlung: Mehr Rente bei weniger Aufwand
Das Prinzip der baV ist einfach: Bei der Direktversicherung fließen Teile des Bruttogehalts (2025: bis zu 322,- Euro monatlich) unversteuert und ohne Sozialversicherungsabzüge in die Betriebsrente. Durch die Ersparnis bei Steuern und Sozialabgaben wird aus einem geringen Nettobeitrag eine deutlich höhere Investition.
Praxisbeispiel: Eine 35-jährige Redakteurin mit einem Jahresgehalt von 45.000 Euro brutto investiert nur 130 Euro netto monatlich, aber durch Steuer- und Sozialversicherungsersparnis sowie Arbeitgeberzuschuss fließen tatsächlich 290 Euro in ihre betriebliche Altersvorsorge. Im Alter erhält sie dafür zusätzlich zur gesetzlichen Rente etwa 470 Euro brutto monatlich
Pflege nicht vergessen
Die HDI-Studie offenbart noch ein weiteres Problem: Fast die Hälfte (49 Prozent) der Befragten fürchtet sich davor, einmal zum Pflegefall zu werden – eine Vorsorge für den Pflegefall getroffen haben aber nur 40 Prozent. Entsprechend groß ist die Sorge, den Kindern einmal zur Last zu fallen (37 Prozent). Auch hier bietet die Presse-Versorgung Lösungen, die sich in bestehende Altersvorsorgekonzepte integrieren lassen.
Jetzt handeln statt später bereuen
Die Zahlen der HDI-Studie sind ein Weckruf: Wer heute nicht vorsorgt, riskiert im Alter zu den 57 Prozent zu gehören, die sich Sorgen um ihre finanzielle Situation machen müssen. Mit der richtigen Kombination aus privater und betrieblicher Altersvorsorge können Sie diese Sorgen von vornherein vermeiden.
Die Presse-Versorgung bietet Journalistinnen und Journalisten maßgeschneiderte Lösungen mit attraktiven Sonderkonditionen. Lassen Sie sich unverbindlich beraten, welche Vorsorgestrategie für Ihre individuelle Situation am besten geeignet ist – bevor Sie zu denen gehören, die ihre Entscheidung im Ruhestand bereuen.
In diesem Artikel beantworten wir die häufigsten Fragen zur privaten Altersvorsorge. Der Artikel ist Teil einer FAQ-Reihe. Es folgen die wichtigsten Antworten zur privaten und betrieblichen Altersvorsorge, zum Obligatorium für Tageszeitungsredakteure und zur Riesterrente. Wir beginnen mit der privaten Altersvorsorge und einer Erklärung, was sie auszeichnet.
Mehr erfahren
Um den Lebensstandard im Alter zu halten, reicht die gesetzliche Rente nicht aus. Eine zusätzliche Vorsorge durch die Presse-Versorgung ist sinnvoll – etwa über die betriebliche Altersvorsorge, die über Ihren Arbeitgeber bzw. Ihren Bruttolohn läuft. Was dieses Bruttosparen genau bedeutet und was Journalist:innen über die betriebliche Altersvorsorge wissen müssen, erklären wir in unserem ABC der Presse.
Mehr erfahren
Die gesetzliche Rente wird für viele Menschen nicht mehr ausreichen. Es wird zu einer großen Versorgungslücke kommen. Um ihren Lebensstandard auch während des Ruhestandes zu halten, können Arbeitnehmer mit einer Betrieblichen Altersvorsorge (BAV) ihre gesetzliche Rente aufstocken. Der Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet – und für Medienunternehmen und Agenturen bietet die Presse-Versorgung bereits ab einem Mitarbeiter attraktivste Konditionen. Wir erklären wie.
Mehr erfahren
Unsicherheiten in der Medienbranche machen eine solide Altersvorsorge für Journalist:innen essentiell. Die Presse-Versorgung bietet nun eine spezialisierte private Rentenversicherung, die Flexibilität und attraktive Renditen vereint - auch mit kurzen Laufzeiten ab zwei Jahren.
Mehr erfahren
Kontakt
So erreichen Sie mich
Sie haben Fragen? Dann kontaktieren Sie mich gerne. Ich berate Sie
persönlich und unverbindlich. Gerne können Sie auch Ihren Wunschtermin online buchen.